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Profil
Qualitätsmanagement
Unser Service
Unsere Lieferanten
REACH


Profil

Safic-Alcan Deutschland GmbH, Bad Kreuznach

Das Unternehmen wurde im Jahre 1972 von J.E. Göbel und W. Pfrengle mit dem Ziel gegründet, ein zuverlässiger und potenter Lieferant für die kautschukverarbeitende Industrie zu sein.

Ende 1998 übernahm Safic-Alcan S.A., Paris die Firma Göbel + Pfrengle GmbH. Der Erwerb des Unternehmens bedeutet für Safic-Alcan in der Gummiindustrie ein weiteres Standbein im europäischen Markt neben den bereits vorhandenen Tochterunternehmen in Italien, England, Portugal und Spanien.

Mit Wirkung vom 7.12.2004 wurde der Name unseres Unternehmens auf Safic-Alcan Deutschland GmbH geändert. Hiermit sind wir unseren Schwesterunternehmen in anderen europäischen Staaten gefolgt, die gleichfalls das Land des Firmensitzes im Firmennamen tragen.

Aufbauend auf einer soliden Geschäftsführung der vergangenen Jahre ist das Ziel der Safic-Alcan GmbH, mit einer stetig erweiterten Produktpalette auf dem deutschen Markt zu expandieren.

 

Die Situation für Safic-Alcan Deutschland GmbH ist heute besser denn je, nicht zuletzt aufgrund der Stärkung durch die Muttergesellschaft in Frankreich, die uns in die Lage versetzt hat, neue Geschäftsfelder zu erschließen und anzubieten. So ist z.B. unser französisches Mutterhaus durch verschiedene Firmenzukäufe seit einigen Jahren erfolgreich im Feinchemikalien - Geschäft tätig, einen Service, den wir Ihnen nunmehr auch im deutschsprachigen Raum anbieten können.

Unsere Produktpalette Feinchemikalien wird unser Portofolio ab sofort erheblich erweitern. Sie umfaßt die folgenden Bereiche:

  • Rohstoffe für die Körperpflege- und Kosmetikindustrie
  • Rohstoffe für Nahrungsergänzung, Health + Fitness sowie Spezialitäten
  • pharmazeutische Hilfs- und Wirkstoffe für den Human- und Veterinärbereich
  • Zwischenprodukte für die chemische Synthese

Wir stehen für Umweltschutz, Wachstum und Gewinn, um unserem Unternehmen und den Mitarbeitern, aber auch unseren Kunden, die erforderliche Sicherheit und Kontinuität in wirtschaftlicher Verantwortung und Zuverlässigkeit zu geben. 
 
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Qualitätsmanagement

Safic-Alcan Deutschland GmbH ist nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.

Bei der Safic-Alcan Deutschland GmbH steht der Kunde immer im Mittelpunkt. Denn als ein zertifiziertes Unternehmen benötigen und wünschen wir zufriedene Kunden.

Unser Ziel ist es, die Erwartungen unserer Kunden an die Qualität unserer Leistungen zu erfüllen. Wir erforschen daher aktiv die Wünsche und Belange unserer Kunden. Die Qualität beschränkt sich nicht auf die Einhaltung der Spezifikationen sondern sie drückt sich auch in dem dazugehörigen qualifizierten / kompetenten Service aus.

Die Qualität unserer Produkte ist in großem Umfang von der Qualität der Produkte unserer Lieferanten abhängig. Wir beziehen unsere Lieferanten in unsere Qualitätspolitik ein, um den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden.

Mensch und Umwelt und die damit verbundenen Werte werden mit den genannten Zielen in Einklang gebracht.
 


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Unser Service

Problemlösung

  • Kundenspezifische, maßgeschneiderte Lösungen bei Handhabungsproblemenz.B Dry Liquids
  • Verwogene Beschleuniger oder Beschleunigersysteme in niedrig schmelzender PE und EVA Folie
  • hochviskose Coagentien in PE-Beuteln

Lieferservice

  • Lieferungen innerhalb kürzester Frist (4 Kalendertage) bei gängiger Lagerware

Technische Unterstützung

  • Beratung im Bezug auf den Einsatz unserer Rohstoffe z.B. Rezepturempfehlungen und anwendungsspezifische Rohstoffempfehlungen
  • kompetente Spezialisten seitens unserer Hersteller für die einzelnen Produktgruppen
  • Entwicklung neuer Rohstoffe zur Lösung aktueller Problemstellungen in der Gummindustrie(z.B. Nitosaminfreie Vernetzungschemikalien)



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Unsere Lieferanten

Produzent

Produkte

 

Arkema

LUPEROX

organische Peroxide

CrayValley, F

SARET und SARTOMER

Coagenzien und Dry Liquids

 

RICON

 

 

RICOBOND

 

Deurex Wachs-Chemie, D

PEWAX

Polyethylenwachse

Isochem Kautschuk GmbH

METALINK U

dimerisiertes Isocyanat

Intermag, GB

MgO

Magnesiumoxid

 

 

Magnesiumtrisilicat

Cognis Oleochemicals

BISOFLEX

Esterweichmacher 

 

EDENOL

 

MLPC International, F

EKALAND und MIXLAND

Beschleuniger, Verzögerer, Alterungsschutzmittel, Schwefel

 

VULTAC

Alkylphenoldisulfid

MSG Europe, F

CALSEC

Calciumoxid u. Calciumhydroxid

Rohm and Haas

THIXON

Haftvermittler

 

MEGUM

Haftvermittler

 

POLYPRIME

 

 

POLYTHARGE

 

 

DILUANT

Verdünner

Safic-Alcan Deutschland GmbH

VULCOFAC

Spezialbeschleuniger, Schwefelspender, Coagenzien

 

ALCANPOUDRE

Dry Liquids von Coagenzien und Silanen

 

ALCANPLAST

 

 

NYCOFLEX

Weichmacher

 

OFALUB

Verarbeitungshilfsmitel

 

AKeM-SPERSE

Masterbatche

SILOX S. A., B

SILOX

Zinkoxide

TSE Industries, Florida

MILLATHANE

walzbares Polyurethan

 

THANECURE

Beschleuniger für PU


REACH

Hintergrund der Auswirkungen für die kautschukverarbeitenden Industrie, Maßnahmen zur Umsetzung bei Safic-Alcan Deutschland GmbH

Einleitung

REACH (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals – Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) ist die neue EU-Verordnung zu Chemikalien und ihrer Verwendung, die am 01.06.07 in Kraft trat. Diese EU-Verordnung regelt wesentliche Aspekte der Herstellung und des Handels mit chemischen Stoffen, wovon auch Importe aus Ländern außerhalb der EU betroffen sind. Die REACH-Verordnung bezieht sich in ihrer Durchführung sowohl auf die einzelnen Stoffe als auch auf Zubereitungen und Erzeugnisse, die diese Substanzen erhalten, egal ob sie gefährliche Eigenschaften haben oder nicht. Bei Importen sind Erzeugnisse nur dann von REACH betroffen, wenn sie Stoffe freisetzen oder besonders besorgniserregende Stoffe enthalten.

Die Auswirkungen von REACH lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • REACH ersetzt einen Großteil bestehender EU-Regelungen zu chemischen Stoffen, auch das europäische Altstoffverzeichnis (EINECS)
  • Sicherer Umgang mit Chemikalien
  • Verbesserter Schutz von Gesundheit und Umwelt
  • Verlagerung der Verantwortung für die Chemikaliensicherheit von den Behörden zur Industrie
  • Verbesserter Informationsfluss entlang der Lieferkette
  • Ersatz besonders besorgniserregender Chemikalien durch weniger gefährliche Chemikalien
  • Eckpfeiler von REACH ist die Registrierung
  • Grundsätzlich müssen alle Chemikalien registriert werden


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Welche Ziele hat REACH?

REACH möchte den sicheren Umgang mit Stoffen bei allen Verwendungen zu gewährleisten, wozu ein stetiger Austausch von Informationen zwischen allen Beteiligten einer Lieferkette notwendig ist.

Eine größere Transparenz über die gesamte Produktkette hinweg wird nur durch verstärkte Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Lieferanten, Importeuren und Weiterverarbeitern bzw. nachgeschalteten Anwendern erzielt:

Um die Informationsfluss zu erhalten, müssen Lieferanten die gewonnenen Informationen weiterleiten. Anwender erhalten so mehr Informationen zum sicheren Umgang mit den bezogenen Stoffen, müssen aber auch selbst aktiv werden und vor allem ihre Lieferanten über die Verwendung ihrer Produkte unterrichten.
 

Welche Substanzen sind von REACH betroffen?

REACH bezieht sich direkt nur auf Stoffe und indirekt auf Zubereitungen sowie Erzeugnisse, die diese Stoffe beinhalten. REACH regelt Stoffe, die in Mengen größer einer Tonne pro Jahr vertrieben oder importiert werden. Für isolierte und transportierte Zwischenprodukte oder Stoffe für F&E gibt es besondere Registrierungspflichten.

Von REACH nicht betroffen sind:

Nicht isolierte Zwischenprodukte, Polymere, Biozide, radioaktive Substanzen, medizinische Erzeugnisse, Lebens- und Futtermittel


Kommunikation entlang der Wertschöpfungskette

REACH erfordert die Betrachtung der sicheren Verwendung der Stoffe über den gesamten Lebensweg, weswegen zur Erfüllung dieser Anforderungen ein intensiver Informationsaustausch zwischen Herstellern/Lieferanten und nachgeschalteten Anwendern essentiell ist. Safic-Alcan nimmt dazu derzeit mit seinen Geschäftspartnern Kontakt auf.

Maßnahmen zur Vorbereitung auf REACH bei Safic-Alcan

Zur Vorbereitung auf die Einführung von REACH hat sich die Safic-Alcan Gruppe aktiv mit der neuen Verordnung auseinandergesetzt und an diversen Veranstaltungen nationaler Wirtschaftsverbände (z.B. wdk, IHK) im Hinblick auf eine erfolgreiche Umsetzung von REACH teilgenommen.

Eine eigens gegründete Arbeitsgruppe „REACH Task Force“ bearbeitet bereits die

Identifizierung und Mengenbereichzuordnung der REACH-relevanten Stoffe, die von Safic-Alcan produziert oder aus nicht EU-Ländern importiert werden. Ebenso wird dafür Sorge getragen, dass die von Safic-Alcan vertretenen Hersteller in der EU ihre Produkte registrieren und mit den dafür notwendigen Informationen versorgt werden.

Zeitplan der REACH-Einführung

Allerdings sind zurzeit wichtige technische Details wie z. B. die Leitfäden zur REACH-Implementierung (RIP) sowie finanzielle Faktoren, z. B. Registrierungskosten, noch in der Entwicklung begriffen bzw. noch nicht verfügbar, weswegen wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht völlig abschätzen können, welchen Einfluss REACH letztendlich auf unser Produktportfolio haben wird.

Wir können Ihnen daher trotz all unserer Bemühungen und Aktivitäten noch keine formelle Garantie erteilen, dass alle Produkte erhalten bleiben, die Sie von Safic-Alcan beziehen. Die von uns vertretenen Hersteller sagten jedoch bereits zu, keine Veränderungen in ihrem Produktportfolio aufgrund REACH vorzunehmen.

Alle von Ihnen bezogenen Rohstoffe sind demnach für die (Vor-)Registrierung und Zulassung vorgesehen. Sollte aber aufgrund der Kosten-Nutzen-Rechnung ein Stoff nicht mehr produziert werden, oder das Bewertungsverfahren zu dem Ergebnis kommen, dass ein Stoff nicht zugelassen werden kann, werden wir Sie umgehend benachrichtigen.

Um unsere Kunden auch künftig mit den erforderlichen Rohstoffen beliefern zu können, arbeiten wir mit unseren Prinzipalen eng zusammen, Alternativen für Produkte mit einem hohen Gefährdungspotential zu finden.


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Reach

Für die Registrierung der bereits am Markt befindlichen Stoffe sieht REACH Übergangsfristen von 3,5 bis zu 11 Jahren vor. Der REACH-Prozess beginnt zunächst mit der Vorregistrierung dieser Stoffe. Die Angaben zu den Stoffen und eventuelle Unterlagen müssen dafür elektronisch bei der neu eingerichteten zentralen Chemikalienagentur ECHA in Helsinki eingereicht werden. Der Umfang der Daten richtet sich nach der Menge, den gefährlichen Eigenschaften und der vorgesehenen Verwendung des Stoffes.

Durch das Inkrafttreten von REACH am 1. Juni 2007 muss die Vorregistrierung in der Zeit vom 1. Juni 2008 bis 30. November 2008 erfolgen. Für die eigentliche Registrierung können dann folgende Übergangsfristen in Anspruch genommen werden:

bis 30.11.2010:

  • für alle Stoffe in Mengen > 1.000 t/Jahr
  • für umweltgefährliche Stoffe mit der Einstufung N; R50/53 ab 100 t/Jahr
  • sowie für CMR-Stoffe der Kategorien 1 und 2 ab 1 t/Jahr

bis 31.05.2013:

  • für sonstige Stoffe in Mengen von 100 bis 1.000 t/Jahr

bis 31.05.2018:

  • für alle anderen Stoffe in Mengen von 1 bis 100 t/Jahr

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